EE-Piraten

Irgendwo zwischen Elbe und Elster

Mehr Transparenz im Schradenland

Posted by eepirat - 2. April 2012

Im November 2011 hatten wir beim Amtsdirektor des Amtes Schradenland angefragt, inwieweit der Einsatz eines Rats-Informations-Systems (wie hier oder hier) für unsere Gemeinden möglich ist. Die Protokolle werden schließlich heute schon in elektronischer Form erfaßt und abgelegt. Die Frage war: ist eine Anbindung an den Internetauftritt des Amtes möglich ?

Nach intensiver Prüfung hat sich ergeben, daß eine Anbindung technisch zwar möglich sei, jedoch einen 5stelligen Euro-Betrag kosten würde. Mit Verweis auf den sinnvollen Einsatz von Steuergeldern entschied der Amtsdirektor daraufhin, die Protokolle und Einladungen im Archiv der Gemeindevertretungen verlinken zu lassen (hier z.Bsp. für Großthiemig).

Um es mit den Worten des Amtsdirektors zu sagen:“…ein tragfähiger Kompromiss zwischen dem Aspekt der Transparenz und den soliden Umgang mit Steuermitteln…“

3 Antworten to “Mehr Transparenz im Schradenland”

  1. mattiscb said

    Super Aktion! Guter Erfolg.

  2. kohlrabi said

    Die Veröffentlichung amtlicher Dokumente im Internet begrüße ich, aber nicht jedes Amt sollte eine eigene Webseite haben. Dies wäre sehr teuer und auf die Qualität der Webseiten wäre kein Verlass. Außerdem ist es mühsam, sich die Kreis- oder Amtswebseiten rauszusuchen.
    Es sollte eine zentrale Webseite geben, die als Hosting für alle derartige Seiten dient. Wenn ein CMS verwendet wird, gibt es ein einheitlichen Layout und Funktionen können schnell gefunden werden. Gerade bei solchen Webseiten kommt es sehr auf die Benutzerfreundlichkeit an (engl. Usability). Ein großer Vorteil wäre eine Suchfunktion und eine einheitliche Schnittstelle für Online-Anfragen/Kontakt.
    Weiterhin könnten die Webseiten von Vereinen/Museen und öffentlichen Einrichtungen in den jeweiligen Regionen verlinkt werden.
    Dieser Ansatz bietet optimale Möglichkeit zur Information der Bürger und zur Durchsetzung des OpenAccess-Prinzips. Für die Piratenpartei wäre das eine hervorragende Gelegenheit, etwas sinnvolles zu schaffen, denn bestimmt würden viele Ämter und Kreise das preiswerte Angebot nutzen. Innerhalb der Piratenpartei gibt es bestimmt viele Leute, die ehrenamtlich so eine zentrale Seite aufbauen würden und dann irgendwie eine Initiative starten, in der Ämter/Kreise auf diese Seite umziehen.

    • eepirat said

      Viele Gemeinden in Brandenburg nutzen bereits portuna als gemeinsames CMS (http://www.portuna.de/). Diese Seiten sharen auch den Content untereinander.
      Was genau das kostet kann ich nicht sagen. Auf der Seite werden für das portuna.cms 50Euro/Monat als Festpreis angegeben. Ob das auch für das portuna.egov gilt, ist nicht rauszulesen.

      Ansonsten gibt es jede Menge OpenSource CMS sowie mindestens 1 Rats-Informations-System (http://www.openris.de/open-ris/).
      Offene Möglichkeiten hätten die Kommunen also sicher genügend. Nur was nutzen die, wenn sie nicht benutzt werden ? Hier muß erstmal ein Umdenken in Richtung Transparenz bei den „gewählten Vertretern“ einsetzen. Momentan sitzt man da lieber noch im stillen Kämmerlein und gibt möglichst wenig an die Öffentlichkeit. Da hilft auch kein quelloffenes CMS …

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